Der mit 15.000 Euro dotierte Jazz-Preis Baden-Württemberg geht in diesem Jahr an die Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind aus Karlsruhe. Der Preis ist einer der bestdotierten Nachwuchspreise für Jazz in Deutschland.
Die Vorsitzende der Fachjury, die Stuttgarter Sängerin und Gesangsprofessorin Fola Dada, begründet das Juryvotum folgendermaßen: „Tabea Kind erhält den Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026 für ihre außergewöhnliche künstlerische Eigenständigkeit als Kontrabassistin und Komponistin. Ihr Spiel besticht durch klangliche Tiefe, rhythmische Präzision und eine überzeugende Balance zwischen tragender Funktion und solistischem Ausdruck. Mit Persönlichkeit und großer Selbstverständlichkeit erweitert sie die Rolle des Kontrabasses und erschließt ihm neue klangliche Räume. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch eine unverwechselbare Handschrift aus, in der sich konzeptionelle Klarheit und Offenheit für improvisatorische Prozesse verbinden. Als Bandleaderin schafft sie ein inspirierendes Umfeld, das künstlerische Entfaltung ermöglicht. Tabea Kind prägt mit ihrem Schaffen die Jazzszene Baden-Württembergs nachhaltig und wirkt über die Landesgrenzen hinaus.“
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